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Am 22. August 1914 sind fast 300 junge Männer, stammend aus dem französischen Département Somme in Bellefontaine, einem belgischen Dorf in der Provinz Luxemburg, umgekommen. Alle waren zwischen 20 und 23 Jahren alt und leisteten ihren Militärdienst ab, als der Krieg ausbrach. Sie waren die ersten Soldaten, die bei der Grenzschlacht gegen die Deutschen kämpften.

Der 22. August 1914 ist mit 25,000 französischen Toten der blutigste Tag der Geschichte Frankreichs. Zahlreiche weitere junge Männer wurden verletzt und vor Ort gepflegt, bevor sie repatriiert wurden. Andere wurden von den Deutschen als Kriegsgefangenen genommen. Ein Teil davon hat ihre Verletzungen nicht überlebt, aber andere haben die Gräuel des ersten Weltkrieges erlebt (Schlacht an der Marne, Schlacht von Verdun, Schlacht um Marne, Schlacht an der Aisne…). Weitere junge Männer aus der Somme wurden in den Nachbardörfern (Houdrigny, Meix-devant-Virton, Villers-la-Loue, Virton…) oder in der Provinz Namur getötet.

Unser Verband « De la Somme à Bellefontaine » (von der Somme aus nach Bellefontaine) will diesen Männern ein ehrendes Gedenken bewahren, denn sie waren neben Soldaten vor allem Söhne, Väter, Brüder, Onkel oder Cousins. Sie waren Menschen, bevor sie für Frankreich gestorben sind.

> Les jeunes de la Somme tués ou disparus à Bellefontaine le 22 août 1914

> Les jeunes qui ont été blessés le 22 août 1914 à Bellefontaine

> Les jeunes de la Somme qui ont été tués dans les autres communes de Belgique le 22 août 1914